Ausgabe 5: Editorial - WISSEN ist MACHT

WISSEN ist MACHT
Bei einem Gespräch letzte Woche mit einem „erfolgreichem“ Finanzberater sagte mir dieser, er halte nichts davon, sich weiterzubilden und besuche in der Regel sehr wenige Fachveranstaltungen oder Schulungen.
Meine Frage: Gehören Sie auch zu der Gruppe der Allwissenden? Oder macht es vielleicht doch Sinn, sich mit Fach- und Praxisthemen zu beschäftigen oder auch über den Tellerrand hinaus zu blicken? Ich finde es fatal, wenn man der Meinung ist, man müsste nicht mehr dazulernen! Es gibt Kollegen, die der Meinung sind: „Alles was neu ist, ist schlecht!“ Dann kommt der Nachsatz: „Ich arbeite bereits seit 15,20, 30 Jahren so, und bis jetzt war ich erfolgreich damit. Wieso sollte ich mich mit Internet, Web 2.0, ETF´s, geschlossenen Fonds usw.
beschäftigen?! Hat ja bis jetzt auch ohne dem neuen Schnickschnack funktioniert.
Ein Freund und Geschäftspartner sagt immer: „Wer nicht wächst, der stirbt!“
Lassen Sie sich durch die Beiträge unserer Autoren über „Web 2.0 – Geld verdienen im Internet“, „ V-förmige Erholung der Weltkonjunktur“, „Trojanischem Marketing – mit unkonventioneller Werbung zum Markterfolg“ und „Motivation - jetzt durchstarten“ inspirieren und nehmen Sie Kontakt mit den Autoren auf, um noch das Maximum aus dem Jahr 2009 herauszuholen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe! Sind Sie auch auf der Suche nach neuen Kooperationen, Bürogemeinschaften oder Sonstigem?
Dann schreiben Sie uns.

Mit kollegialen Grüßen

Dejan Novakovic

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Herausgeber

dn@der-finanz-berater.com

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der FINANZberater Ausgabe 4 - Wissen ist Macht

Hier können Sie das Magazin - Ausgabe 4 - in pdf Format lesen.

pdf-Magazin -Ausgabe 4  - der-finanzberater-ausgabe-04.pdf

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TOP Event für die Finanzbranche - 2. Wiener Wissensforum

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Schicken Sie uns gleich eine Email mit dem Betreff „WISSEN“ an dn@der-finanz-berater.com.
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11.  Horst Bühringer

12.  Martin Polivka

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17.  Martin Halbartschlager

18.  Walter Krautsieder

19.  Dr. Günther Holzer

20.  Johann Reissmüller

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21.  Gerfried Karner

22.  Oliver Sendlhofer

23.  Blaumauer Franz

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27.  Peter Sommersgutter

28.  Simone M. Paischer

29.  Dr. Johannes Wallner

30.  Andreas Fiala

31.  Claudia Grünsteidl

32.  Dipl.-Ing. Gerald Joham

33.  Ing. Alfred Huemer

34.  Christoph Musil

35.  Gerald Pühringer

Dejan Novakovic wünscht Ihnen viel Spaß auf der neuen GEWINN-Messe.

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Ein Buch ist kein Flyer und kein Häuslpapier

Verblüffen Sie Ihre Kunden durch E-books oder ein Buch!
von Alois Gmeiner

Bücher sind noch immer Kulturgut. Ein noch so gut geschriebener Imagefolder oder auch der dickste Werbekatalog wird früher oder später  (meist früher) entsorgt oft noch immer auf dem „stillsten Ort“ (übrigens auch ein Titel eines Buches von mir). Ein Buch bleibt bestehen – oft über Jahrzehnte.

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Und ein Buch wirbt für den Autor – auch über Jahrzehnte. Und genau darum reizt mich dieses Medium auch nach 22 veröffentlichten Büchern immer noch brennend. Gerade habe ich ein Projekt  zum Abschluss gebracht, das im kommenden Herbst in allen Medien große Wellen schlagen wird. Schon jetzt kündigt sich diese Welle an, in Form von Anrufen von ATV, RTL, BILD und und und…. Nein, es geht nicht um Werbung! Nein,  es geht nicht um Kreativität! Ja, es geht  im weitesten Sinne um PR-Strategie. Ich bin bei diesem Projekt nur Ghostwriter - für einen Prominenten – eigentlich eine Prominent“e“ und erwarte mir aber davon auch selbst große Eigen-PR. Seien Sie gespannt und lesen Sie ab sofort  YellowPress Medien. Eigen-PR, das ist etwas, das jeder mit Büchern erreichen kann – eigentlich eines der Hauptziele, auch wenn die Bücher selbst keine Bestseller werden. Und diese Eigen-PR wiederum bringt Ihnen – Umsatz und Bekanntheit.

Gerade erarbeite ich für den  FINANZberater ein Werk über Werbung für die Finanzbranche. Ob wir daraus ein E-book oder ein echtes machen, das entscheidet sich am Schluss. Denn bei der Buchproduktion hat sich gerade in den letzten Jahren enorm viel getan. Heutzutage ist es auch möglich Bücher „selbst“ zu verlegen. Na ja, das war früher auch schon so, aber da musste man 1000 oder 5000 Expemplare des Buches bei der Druckerei drucken lassen, um das Buch zu einem halbwegs vernünftigen Stückpreis auch in den Händen zu halten. Also war es wichtig, wenn Verlage  ihr Werk drucken wollten – was meist leider nicht der Fall war. Oder man hatte einen reichen Erbonkel. Ohne Geld, war früher das Schicksal des Autors und seines genialen Werkes besiegelt, heute kann ich mit E-books oder mit dem Book on Demand System Bücher günstig selbst auf den Markt bringen, wenn sich kein Verlag findet. Aber ein echtes Buch sollte zumindest 100 bis 200 Seiten dick sein. Wenn es dafür nicht reicht  – auch dann gibt es in Zeiten von Web 2.0 eine Lösung.

So genannte E-books –also elektronische Büchlein, die sehr einfach als PDF Format zum Download auf der eigenen Homepage angeboten werden können. Wie ein E-book aussieht, das sehen Sie sich einfach mal auf meiner Seite www.werbetherapeut. com unter Gratis Downloads an. Seit ich Bücher schreibe, werde ich immer wieder mit einem Satz konfrontiert: „wissen  Sie Herr Gmeiner, ich schreibe ja auch!“ Auf genauere Nachfrage erfährt man dann, dass die Schreibe des jeweiligen „Autors“ über 30 Seiten nicht hinausgekommen ist. Früher wäre das ein No go! Heute kann ich sogar mit nur 2 Seiten Information ein e-book produzieren und auf der Homepage zum Download anbieten. Und glauben Sie mir, solche Ebooks werden Tausendfach herunter geladen.
Die Auflage meiner E-books geht in die Zigtausend. Und der Effekt ist sensationell. Ich frage meine Kunden immer, wie Sie auf mich gekommen sind. Meist höre ich dann, Gegoogelt oder ich habe eines Ihrer Bücher gelesen. Immer öfter höre ich aber auch – „ich habe eines Ihrer e-books gelesen (z.B.: die 7 Todsünden bei Flyerwerbung). Das ist ein e-book mit gerade mal 25 Seiten. Da frage ich mich dann schon manchmal, ob es überhaupt noch Sinn macht, wenn ich Bücher wie dieses hier, mit immerhin mehr als 250 Seiten schreibe, wenn es doch scheinbar einfacher auch geht. Ein weiterer Vorteil von Büchern – niemand bezweifelt mehr Ihre Kompetenz. Sie haben schließlich die guten Argumente  in gedruckter Form auf ihrer Seite. Und Seminare, Vorträge oder auch Artikel für Zeitungen werden für Sie bedeutend einfacher.

AUF DIE THEMENWAHL KOMMT ES AN:

Die Themen sind in der Finanzbranche vielfältig wie die Produkte und Dienstleistungen die Sie anbieten. Je pointierter und kontroverser Sie Ihr Thema aufbereiten, desto besser. Wenn Sie nur wenige Seiten benötigen, um ihre Infos zu erklären – gut, dann wird daraus ein E-book, wenn es Substanz für ein Buch hat – gut, machen Sie ein Buch daraus. Wie das geht, kann ich Ihnen bei einem Coaching oder einem Beratungstermin  vermitteln. Auch hier ist die „Böse Buben Strategie“, die ich an dieser Stelle schon einmal erklärt habe, ideal. Kurz gesagt, gilt für Bücher das  gleiche wie für PR im Allgemeinen – NIX SCHEISSEN!

SCHREIBEN SIE ARTIKEL

Wenn Sie als Freiberufler in der Presse im Radio oder im TV Interviews oder Artikel unterbringen können, dann haben Sie es wirklich geschafft. Wenn die Artikel gut sind (und ruhig ein wenig anders als die anderen) dann werden Sie das sofort an ihrer Auftragslage spüren.
Mein Vorschlag: verpacken Sie Eigenwerbung in Leserservice. Bieten Sie eine Infohotline für die Leser Ihrer Artikel an – oder gratis Beratungsgespräche.
Nur keine Hemmungen – aber alles mit Maß und Ziel. Und genau aus diesem Grund mache ich das jetzt auch – und werbe schamlos für eines meiner Bücher  und natürlich für meine Homepage mit vielen GRATIS Infos und Downloads www.werbetherapeut.com

Textauszug aus dem Buch von Alois Gmeiner:
Der Königsweg für Low Budget  Öffentlichkeitsarbeit: ONLINE PR Untertitel: Öffentlichkeit und Medienpräsenz in nur 1 bis 14 Tagen - GARANTIERT!

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Interview mit Anja Förster und Peter Kreuz: Das Unmögliche ist oft auch das Unversuchte

Die Wirtschaftswissenschaftler Anja Förster und Dr. Peter Kreuz gelten als Vordenker einer neuen Generation in Wirtschaft und Management. Seit 2001 sind sie gemeinsam als Managementberater selbstständig und auch als Bestsellerautoren („Alles, außer gewöhnlich“, „Spuren statt Staub“) erfolgreich.

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Fotos: Mathias Ernert

dFb: Als Business-Querdenker halten Sie den Unternehmen einen Spiegel vor. Was regt Sie auf?

Peter Kreuz: Dass erwachsene Menschen in viel zu vielen Unternehmen immer noch wie Kinder behandelt werden! Das ist doch verrückt. Aber noch viel absurder ist dann die Beschwerde der Chefs in genau diesen Unternehmen über die mangelnde Initiative, Kreativität und Leidenschaft ihrer Mitarbeiter.
Wir haben aber gar keine andere Chance: Seine Arbeit sorgfältig, zuverlässig, pünktlich und unter Einsatz von einer Prise Intelligenz zu erledigen ist heutzutage  nicht mehr ausreichend. Was den wettbewerbsentscheidenden Unterschied ausmacht sind Mitarbeiter, die ihr volles Potenzial bei der täglichen Arbeit einbringen, Menschen die eigeninitiativ, kreativ und leidenschaftlich jeden Tag an wertschaffenden Lösungen für ihr Unternehmen und ihre Kunden arbeiten. Der springende Punkt dabei: Kreativität, Initiative und Leidenschaft kommen nur dann zum Tragen, wenn im Gegenzug eine andere Art der Führung gelebt wird, die den Mitarbeitern ein sehr hohes Maß an Freiraum und Vertrauen gewährt und erwachsene Menschen nicht mit Hilfe von Richtlinien, Dienstvorschriften und Regularien wie Kinder behandelt.

dFb: Nun haben Sie für Ihr Buch „Alles, außer gewöhnlich“ viel recherchiert und stellen darin Unternehmen vor, die alles, außer gewöhnlich sind. Was sind einige der Gesetzmäßigkeiten, die Sie bei diesen Firmen gefunden haben?

Anja Förster: Außergewöhnlich erfolgreiche Unternehmen haben den Mut, intelligent gegen scheinbar unumstößliche Gesetze ihrer Branchen zu verstoßen und eigene neue Regeln aufzustellen. Um das zu tun, sind vier Dinge unabdingbar: Erstens einen unvoreingenommenen Blick auf bestehende Märkte und Zielgruppen. Zweitens den Mut, Branchendogmen konsequent infrage  u stellen. Drittens das Rückgrat, Neues auch umzusetzen – oftmals gegen die institutionalisierten Bedenkenträger und scheinbar unverrückbare ökonomische und gesellschaftliche Wahrheiten. Und viertens eine gehörige Portion Sturheit: Diese Organisationen glauben an ihre Ideen und setzen sie durch. Ihr Credo: Das Unmögliche ist oft auch das Unversuchte.

dFb: Welches ist eine außergewöhnliche Querdenker-Idee, die Sie bei Ihrer Forschung beeindruckt hat?

Peter Kreuz: Der Online-Schuhversender Zappos setzt eine Menge ungewöhnlicher Ideen um. Und einer der Haupttreiber für das fortwährende Ausprobieren neuer, ungewöhnlicher Ideen ist die Unternehmenskultur, gestützt durch einen fest definierten und gelebten Wertekanon. Nun lässt sich ja einwenden, dass sich so ziemlich jedes Unternehmen irgendwann einen Wertekatalog auf die Fahnen schreiben kann. Aber bei Zappos gilt: Das Unternehmen wurde basierend auf diesen Werten GEGRÜNDET. Bei Null Dollar Umsatz standen sie schon fest und wurden dann in die Tat umgesetzt. Das sieht zum Beispiel so aus: Jeder neue Mitarbeiter erhält nach erfolgreichem Abschluss seiner Probezeit das Angebot, entweder mit einem Bonus von  2.000 Dollar in der Tasche das Unternehmen zu verlassen oder ohne diesen Bonus weiter zu arbeiten. Nach dem Motto: Nimm das Geld und geh‘ – oder aber es ist Dir mehr wert zu bleiben. Eine simple Methode für Zappos, um herauszufinden, wer sich leidenschaftlich der Firma zugehörig fühlt und wer nicht. Ein anderer wichtiger Grundsatz bei Zappos ist der, ständig zu wachsen und zu lernen. Auch dafür bietet Zappos ein anschauliches Beispiel: Mit dem Consulting-Service Zappos Insight bietet man anderen Unternehmern für nicht einmal 40 Dollar pro Monat interessante Einblicke in seine Firma und  seine Erfolgsrezepte. Welches andere Unternehmen würde sich für 40 Dollar in die Karten schauen lassen? Das Credo: Wer Sein und Handeln in authentischen Einklang bringt und dabei an sich glaubt, muss keine Angst vor Transparenz haben.

dFb: Welche Methoden fallen Ihnen ein, um Kunden in der Finanzbranche zu verblüffen?

Anja Förster: Kundenverblüffung ist ein ziemlich inflationär gebrauchter Begriff, der gerne auch mal mit einem witzigen Gimmick verwechselt wird. Damit entfachen  ie bestenfalls ein kurzzeitiges strohfeuer. Echte Kundenverblüffung funktioniert nur, wenn Sie als Unternehmen tatsächlich ein tiefes Verständnis der kompletten Wertschöpfungskette Ihrer Kunden entwickeln und bei jedem Wertschöpfungsbaustein intelligente Antworten auf die Fragen finden: Wie könnten wir das radikal neu überdenken und wertschöpfend innovieren? Ein Beispiel: die holländische Privatbank Insinger de Beaufort hat einen Service entwickelt, der für zeitknappe vermögende Kunden gedacht ist und ihnen das nervige Sortieren von Rechnungen, Kontoauszügen, Quittungen, Steuerbescheiden, Strafzetteln, etc. erspart. Der Kunde sammelt all diese Dinge einfach in einen kleinen Karton und am Ende des Monats wird diese „Zettelwirtschaft“ von einem Kurier der Bank abgeholt. Drei Geschäftstage später erhalten Sie eine komplette Übersicht der Finanzflüsse und man kümmert sich, wenn es vom Kunden gewünscht wird, auch um das Follow-up also die Bezahlung der Rechnungen, das Ausfüllen der Steuerunterlagen, die Erstellung von Spesenabrechnungen, etc. Eine clevere Idee für die Zielgruppe der Bank. Aber Vorsicht! Es geht nicht warum, dieses Beispiel jetzt so oder so ähnlich zu kopieren. Das wäre dumm, denn Kundenverblüffung funktioniert nur, wenn Ihre Idee einzigartig ist und nicht schon so oder so ähnlich von Ihrem Wettbewerber praktiziert wird.

dFb: Was sind für Sie die effektivsten Networking Tools für Sie?

Peter Kreuz: Wir betreiben kein bewusstes Networking. Stattdessen stellen wir uns regelmäßig die Frage: Welche wirklich interessanten Menschen haben wir in den vergangenen vier Wochen kennengelernt? Und das hat einen ganz simplen Grund: Mit der Zeit werden wir so wie die Leute, mit denen wir uns tagtäglich umgeben. Wer sich mit Langweilern umgibt, wird langweilig. Wer sich herausfordern lässt, wird neue Seiten an sich entdecken. Wer weiter will, umgibt sich mit Leuten, die anders sind als er selbst und lässt Reibung zu.

Anja Förster: Für uns gilt: Wir langweilen uns in Gesellschaft von Gleichgesinnten. Wir gehen nicht sonntags Golf spielen, um auf dem Rasen dieselben Dinge zu hören wie letzten Donnerstag auf den Fluren irgendeines Konzerns. Wenn wir etwas Neues für unser Geschäft lernen wollen, unterhalten wir uns mit Andersdenkern. Mit Künstlern, Architekten, Filmemachern, Musikern. Wir versuchen, uns ständig mit neuen Leuten zu umgeben, die anders ticken. Diese schrägen Vögel brauchen wir wie die Luft zum atmen.

dFb: Welche Lehren sollte die Finanzbranche Ihrer Meinung nach aus der aktuellen Krise ziehen?

Peter Kreuz: Wir alle, Politik, Wirtschaft und mündige Bürger, sind momentan hoffentlich damit beschäftigt, die richtigen - und nicht die falschen - Lektionen aus der Finanzkrise zu lernen. Der größte Trugschluss aus unserer Sicht lautet: Keine Freiräume mehr für Experimente.
Kreativität, Mut und kalkulierte Risikobereitschaft jedem operativ entfernen, der ins mittlere Management aufsteigt. Natürlich wollen es jetzt wieder alle gewusst haben. Die Finanzkrise als Folge von Kreativität, die Amok gelaufen ist. Ging es uns nicht allen besser, als es noch nicht diese komplizierten Finanzprodukte gab, die kein Mensch mehr verstanden hat? Sollten wir nicht diesen ganzen innovativen Quatsch gleich mit abschaffen?

Anja Förster: Warren Buffet hat dazu in einem Interview etwas sehr Intelligentes gesagt. Er sieht einen natürlichen Entwicklungspfad für Innovationen, den er durch die „drei I‘s“ gekennzeichnet  sieht: Zuerst kommen die Innovatoren, die Chancen erkennen, die andere Menschen nicht sehen. Dann kommen die Imitatoren, die die Ideen der Innovatoren gnadenlos kopieren. Und zum Schluss kommen die Idioten, die diese Innovationen dazu benutzen wollen, sehr schnell sehr viel Geld zu machen. Dank ihrer ungezügelten Gier gelingt es ihnen, die ursprünglich innovativen Ideen in ihr Gegenteil zu verkehren. Wir sagen „Amen“ dazu. Das Problem sind nicht die Innovationen, sondern Idiotie und Geldgeilheit.

dFb: Was ist das besondere am Ihrem Backstage Report für die Leser?

Peter Kreuz: Wir fahnden auf allen fünf Kontinenten nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind. Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu machen. Jeden Monat stellen wir in unserem kostenlosen elektronischen Magazin, die interessantesten Menschen und Organisationen vor.
www.foerster-kreuz.com/businessbackstage-report

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Experte ist der Kunde®

Bernd W. Klöckner, einer der besten Verkaufstrainer über den BWK miniMAX® und die Bedeutung des aktiven Verkaufes.

„Experte ist der Kunde®“ ist die Maxime von BWK Bernd W. Klöckner Trainings und Seminaren. Die alles entscheidende Botschaft lautet: Sorgen Sie als Finanzverkäufer für einen aktiven Verkauf. Aktivieren Sie Ihre Kunden.

Aktiver Verkauf

Sorgen Sie dafür, dass der Verkaufs und Beratungsprozess ein gemeinsamer Such- und Findeprozess wird. Es geht also ausdrücklich nicht darum, dass der Verkäufer und Berater ständig etwas tut und der Kunde wartet und wartet. Es geht vielmehr darum, dass Sie als Gewinner Ihre Kunden aktiv einbinden. Rechnen lassen. Wiederholen lassen. Reden lassen. Immer und immer wieder. Schenken Sie Ihren Kunden den BWK miniMAX®. Sorgen Sie so auf diese Weise dafür, dass Ihre Kunden aktiv mitmachen. Und sich selbst überzeugen.

Finanzkompetenz kinderleicht
Der BWK miniMAX® ist zweifelsohne einfach. Nach wenigen Minuten berechnen Sie Sparpläne, Entnahmepläne, Inflation, Finanzierung.
Auf jährlicher oder monatlicher Basis. Wichtig: Lassen Sie Ihre Kunden selbst rechnen. Der leichteste Verkauf ist der Verkauf, in dem sich der Kunde überzeugt, dass er dies oder jenes tun muss. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ein Kunde, angestellter Arzt, ist 44 Jahre jung und erhält zum 65.Lebensjahr 2.700 aus seiner Versorgungskasse. Derzeit verdient er 8.000 Euro im Monat. Netto. Mit dem BWK miniMAX® rechnet sich Ihr Kunde in kürzester Zeit selbst aus, dass er ungefähr ein Vermögen in Höhe von XY braucht.

Ehrlich beraten

Der Finanzverkäufer der Zukunft berät offen und transparent. Auch hinsichtlich Kosten und Gebühren. Oder lässt Kunden mit dem BWK miniMAX ® nachrechnen. Es ist eine Tatsache, dass mindestens einmal im Jahr verbrauchernahe Zeitschriften in aktuellen Ausgaben titeln wie „Fondspolice – Hohe Gebühren fressen am Vermögen“ oder „Private Rentenversicherung – Lohnt sich nicht!“. Solche pauschalen Aussagen helfen keinem Kunden. Kunden werden nur verunsichert. Ich sage Ihnen: Sprechen Sie als Finanzverkäufer gemeinsam mit Ihren Kunden transparent über Kosten. Mit einem guten Gefühl. Weil: Sie erbringen, das müssen Sie, wenn Sie Erfolg haben wollen, eine gute Leistung. Nun: Eine gute Leistung kostet Geld. Das ist alles.

Transparenz gewinnt

Ihre Kunden werden sagen „Mein Berater hat es mir gesagt. Ich bin informiert. Ich weiß, wieso sich das Produkt A trotz Gebühren und Kosten  lohnt. Variante 2: Sie meiden das Thema Kosten. Sie meiden das Thema Gebühren. Dann – das ganze ist nur eine Frage der Zeit – wird Ihr Kunde es anderswo lesen. Und – zu Recht verärgert sein.
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Die FINANC€ Lounge – Ein kraftvoller Start

Von Mario Paumann

Wien. Am 12. August wurde die Wiener Finanzszene um eine Attraktion reicher. Erstmals öffnete die FINANC€ Lounge seine Pforten und über 70 Teilnehmer aus Wirtschaft und Medienbranche wurden im Beachclub auf der Donauinsel für ihre Neugier mit einem kurzweiligen und interessanten Abend belohnt. Der offizielle Teil gestaltete sich angenehm unaufgeregt und beschränkte sich auf einige Grußworte des  Veranstalters Dejan Novakovic, in denen er das Credo des Clubs verdeutlichte:
„Der Networking-Club „FINANC€ Lounge“ ist ein informeller Treffpunkt für  ktive Finanzdienstleister sowie Unternehmer,
die eine starke Bindung zur Finanzindustrie haben. Die FINANC€ Lounge soll sich als regelmäßiger Networking Club in Österreich etablieren“,
so Novakovic. „In Zeiten, in denen sich die Kunden in Sammelklagen gegen die Finanzdienstleister zusammenschließen ist es wichtig, dass auch die Branche über eine Plattform zum Austausch und zur Kontaktpflege verfügt.“

Nach der Verlosung interessanter Preise im Gesamtwert von 1400 EUR wie etwa NLP-Seminaren, Büchern und IT-Consulting Gutscheinen wurde bei Livemusik mit Danja Bauer, Cocktails und Fingerfood geplaudert, gelacht und diskutiert. Viele zufriedene Mienen
zeugten vom Erfolg des Abends.

Die nächste FINANC€ Lounge am 14.September ist bereits fixiert. Diesmal findet der Club im ADRIAWIEN am Stiegenabgang der Salztorbrücke statt und steht unter dem Motto Hawaii&Caribic. Alle weiteren Details sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter: www.finance-lounge.at

Die letzte FINANC€ Lounge wurde auf den Winter verschoben. Der nächste Termin wird bald bekannt gegeben!

Fotos des letzen Events finden Sie hier oder hier.